Globus TOP 3000 in Waghäusel

Globus TOP 3000 in Waghäusel

21.04.2018        Ein Wochenende nach der zweiten BW-Rangliste fand für Beatrice Pavia und Lennart Köhler gleich das nächste Turnier statt. Unsere beiden Kaderathleten traten bei der international besetzten Veranstaltung sowohl im Doppel mit ihren Partnern Laura Kleeb (TSG Schopfheim) und Marlon Habeck (BC Lörrach-Brombach) als auch im Einzel an. Beide gingen in der Altersklasse U15 an den Start.

Nach langer Anreise am Samstagmorgen startete das Turnier mit den Doppeldisziplinen. In der ersten Runde hatten Lennart und Marlon gegen die noch jüngeren und körperlich unterlegenen Gegner aus der Schweiz keinerlei Probleme. Mit sicherem und gutem Angriffsspiel hatten sie ihre Gegner jederzeit unter Kontrolle und gewannen klar in zwei Sätzen. In der zweiten Runde wartete dann gleich ein ganz anderes Kaliber: mit Dale Auchinlek und Arnav Bathia (TV Hofheim / TG Unterliederbach) warteten die an 2 gesetzten der Doppelkonkurrenz und diese beiden drehten im ersten Satz richtig auf. Das hohe Spieltempo und aggressive Angriffsspiel überraschte Marlon und Lennart so, dass sie nicht richtig ins Spiel fanden und den Satz schnell mit 10:21 abgeben mussten. Im zweiten Satz konnten die beiden das Ausscheiden zwar nicht mehr verhindern, zeigten aber eine deutliche Steigerung und konnten die Ballwechsel länger und offener gestalten. Der zweite Satz ging mit 13:21 an die beiden späteren Turniersieger aus Hessen.

Bei Bea und Laura fing es ähnlich an, die Gegnerinnen der ersten Runde hatten sie sicher im Griff. Nach einem deutlichen ersten Satz nahmen sie im zweiten etwas das Tempo raus und holten sich mit einem Endspurt im richtigen Moment aber auch den zweiten Satz (21:11, 21:19). Im Viertelfinale ging es dann gegen die Toppaarung und späteren Siegerinnen Pheline Krüger und Amelie Lehmann von der SG Gittersee. Im ersten Satz hatten Bea und Laura mit zunehmender Nervosität kein Konzept, die Ballwechsel für sich zu entscheiden und verloren 3:21. Im zweiten Satz bekamen die beiden ihre Nerven und die Ballwechsel besser in den Griff, mussten sich aber trotzdem mit 17:21 geschlagen geben.

Am Nachmittag starteten dann die Einzel, wo in Dreiergruppen die anschließenden Achtelfinals ausgespielt wurden. Lennart erwischte in seinem ersten Gruppenspiel mit Niklas Kramer (VLZ Mittelland, CH) einen dankbaren Gegner, obgleich Lennart sich durch fehlende Konsequenz selbst das Leben unnötig schwer machte. Am Ende war es aber ein sicherer Sieg für Lennart. Im zweiten Spiel ging es dann gegen den topgesetzte Arne Messerschmidt (Team Mitteldeutschland). Trotz Satzbällen im ersten Satz verlor er etwas unglücklich 22:24. Im zweiten Satz war das Spiel ähnlich hochklassig wie im ersten, allerdings machte sich für Lennarts Gegner die etwas ökonomischere Spielweise bezahlt, sodass er sich mit 15:21 auch den zweiten Satz holte. Somit ging es für Lennart im Achtelfinale gegen den Lokalmatador Eric Meng. Den ersten Satz knapp verloren, holte sich Lennart dann den Satzausgleich mit 21:15 im zweiten. Im Entscheidungssatz machte Lennart dann aber wieder zu viele Fehler und konnte nicht genug Druck aufbauen und schied mit 11:21 aus.

Beatrice hatte beim selben Modus wie bei den Jungen keine Herausforderung im ersten Spiel und gewann 21:3, 21:2. Im zweiten Gruppenspiel traf Bea auf Pheline Krüger, ebenfalls Bestgesetzte der Mädchenkonkurrenz. Den ersten Satz gewann Bea 21:19, der zweiten verlor sie knapp 18:21, wobei Beas Gegnerin deutlich verzweifelter wirkte. Doch die aktuell schlechte konditionelle Verfassung machte Bea einen Strich durch die Rechnung und sie verlor im dritten Satz klar mit 8:21. Im anschließenden Achtelfinale war Bea dann zu Beginn wieder deutlich frischer und konnte den ersten Satz gegen Monique Briem (TSV Vellmar) mit 21:19 gewinnen. Doch leider schafft es Bea aktuell nicht, ihr Spiel bis zum Ende durchzuhalten und sie musste die nächsten Sätze wieder mit 13:21 und 14:21 abgeben.

Somit war der internationale Auftritt der beiden noch am Samstagabend beendet. Mit einigem Licht und etwas Schatten war dieses Turnier mit unterschiedlichen Gegnern eine wertvolle Erfahrung für Bea und Lennart.

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