Erfolgreiche erste Teilnahme beim Hexen-Cup in Konstanz

Erfolgreiche erste Teilnahme beim Hexen-Cup in Konstanz

22.07.2017      Mit Beatrice Pavia, Lennart Köhler und den Geschwistern Marina und Andreas Schnegelberger machten sich am Freitag, den 21.07.2017 nochmal vier Aalener Badmintonspieler auf den Weg nach Konstanz, um sich ein letztes Mal vor der Sommerpause beim internationalen Hexen-Cup mit anderen Jugendlichen zu messen. Nach einer sehr warmen und hellen Nacht in der Sporthalle (man konnte weder die Fenster öffnen, noch das Licht ausschalten) waren am nächsten Morgen alle ganz gespannt, was sie jetzt wohl so erwarten würde, immerhin waren Teilnehmer aus sechs Nationen gemeldet. Der Spielmodus sah vor, dass es zunächst in allen Altersklassen mit Gruppenspielen losging, damit jeder Teilnehmer min. zwei Spiele hatte.

Marina, in der AK U11 am Start, fand sich in einer Vierergruppe mit zwei Spielerinnen aus  Baden-Württemberg und der an Nummer eins gesetzten Spielerin aus Österreich wieder, wogegen sie auch gleich in ihrem ersten Spiel ran musste. Aufgrund der deutlichen Favoritenrolle der Österreicherin konnte Marina total befreit aufspielen, was ihrem Spiel sichtlich gut bekam. In einem sehr souveränen Spiel konnte Marina die Partie in zwei Sätzen für sich entscheiden und sorgte damit für die erste Überraschung des Tages. In ihrem zweiten Spiel ging es dann gegen ihre Dauerkonkurrentin Sarah Firl aus Sindelfingen. Auch hier macht Marina ein klasse Spiel und verlor nur ganz knapp den ersten Satz. Den Zweiten konnte sie sogar deutlich für sich entscheiden bevor sie im Dritten sich dann wieder zu stark unter Druck gesetzt hat und ihrer Gegnerin den Vortritt lassen musste. Im dritten Gruppenspiel ging es dann um den zweiten Gruppenplatz, der gleichzeitig den Einzug in das Halbfinale bedeutete. Hier musste Marina ebenfalls gegen eine alte Bekannte, Dorottya Gal-Kovacs aus Schopfheim, ran. Nach knapp gewonnenem ersten Satz konnte sich Marina deutlich steigern und gewann das Spiel letztendlich klar in zwei Sätzen. Im anschließenden Halbfinale stand Marina dann die Erste der anderen Gruppe, Carolin Rauner aus Italien, gegenüber. In einem hart umkämpften Match, konnte sich Marina dank ihrer Physis und klugen Spielweise im dritten Satz deutlich durchsetzen und stand somit bei ihrem ersten internationalen Turnier gleich im Finale. Hier traf sie erneut auf ihre Gruppengegnerin Sarah Firl. Leider war bei Marina nach dem langen und anstrengenden Tag die Luft raus, sodass das Spiel in zwei Sätzen an Sarah ging. Trotzdem ganz herzlichen Glückwunsch zu der doch sehr respektablen Leistung!

 

In der AK U13 bei den Mädchen gab es zunächst vier Gruppen. Dabei erwischte Bea zunächst eine Dreiergruppe mit der ebenfalls an Nummer eins gesetzten Sandora Kim Göhlich aus Baden-Württemberg und Amalia Berthold vom gastgebenden Verein aus Konstanz. Zuerst musste Bea gegen die ungesetzte Amalia Berthold spielen, was ihr keine allzu große Mühe abverlangte. In kürzester Zeit hat sie das Spiel für sich entschieden und hatte somit den zweiten Platz in ihrer Gruppe schon mal sicher. Im darauffolgenden Spiel gegen Sandora Kim Göhlich verkaufte sich Bea ganz ordentlich. Ohne große Erwartungen ins Spiel gegangen, konnte sie relativ gut mitspielen, sodass ein paar ganz ansehnliche Ballwechsel zu Stande kamen. Wie erwartet verlor sie aber das Spiel in zwei Sätzen. Im Viertelfinale traf Bea dann auf die an Nummer drei gesetzte Österreicherin Lena Rumpold, die wiederum ihre Gruppe deutlich gewonnen hatte. In einem recht souveränen Zweisatzsieg konnte Bea das Spiel für sich entscheiden und war ebenfalls im Halbfinale. Hier stand Bea mit der an Nummer zwei gesetzten Antonia Schaller aus München erneut ein richtig harter Brocken gegenüber. Trotz guten Spiels bestand keine Chance auf den Sieg. Im abschließenden Spiel um Platz drei traf Bea dann nochmal auf eine alte Bekannte, Amelie Wagner aus Lörrach-Brombach. In einem vom kräftezehrenden Tag gezeichneten Spiel behielt Bea die Oberhand und gewann zum ersten Mal gegen Amelie. Somit wurde sie am Ende des Tages dritte und konnte auch auf ein erfolgreiches Turnier zurückblicken. Auch hierzu ganz herzlichen Glückwunsch!

In der AK U13 der Jungs waren mit Andreas und Lennart gleich zwei Teilnehmer vom MTV Aalen am Start. In sechs Vierergruppen wurden zunächst die Teilnehmer für das Achtelfinale ermittelt. Sowohl Andi als auch Lennart meisterten diese Aufgabe ganz ordentlich. Andi, der mit Frieder Tausch vom TuS Metzingen, Lovis Fischer aus München und Anton Malkov vom Gastgebenden PTSV Konstanz in einer Gruppe war, zeigte sein bestes Badminton. Nach zwei souveränen Siegen gegen Malkov und Fischer ging es im dritten Spiel um den Gruppensieg. In einem richtig guten Spiel musste er sich nur ganz knapp (18: 21, 18:21) Frieder Tausch geschlagen geben und wurde Gruppenzweiter. Somit war das Ziel die Gruppenphase zu überstehen schon mal erreicht. Leider hat sich Andi in seinem letzten Ballwechsel gegen Frieder so den Fuß vertreten, dass er sein anschließendes Spiel gegen Nicolas Thiel aus Lörrach-Brombach kampflos aufgeben musste, was richtig, richtig schade war, da Andi bis dato richtig geiles Badminton gezeigt hatte. An dieser Stelle noch mal gute Besserung und alles Gute! Lennart hatte es in seiner Gruppe mit Sven Sieben-Hausen aus Reutlingen, Jonas Pfister aus der Schweiz und Felix Ettl aus Konstanz zu tun. Hierbei konnte er alle drei Gruppenspiele für sich entscheiden und wurde Gruppenerster. Im anschließenden Achtelfinale traf er auf Moritz Jolitz aus München. Ohne große Schwierigkeiten konnte Lennart dieses gewinnen und stand somit im Viertelfinale. Hier wartete Mit Cedric Wurst vom TV Zizenhausen ein alter Bekannter, mit dem sich Lennart auf BW-Ebene schon immer duelliert hat. Cedric kam nicht so gut ins Spiel, sodass Lennart auch dieses Match durch kluge Spielweise in zwei glatten Sätzen gewinnen konnte. Im Halbfinale kam mit Paul Rehm aus München erneut ein unbekannter Gegner. Im ersten Satz noch ein wenig zu nervös, verlor Lennart noch knapp. Im zweiten und vor allem im dritten Satz hatte er sich dann aber so gut auf seinen Gegner eingestellt, dass er hochverdient ins Finale einzog. Dort wartete dann Frieder Tausch, den Lennart im letzten Aufeinandertreffen auf BW-Ebene noch in drei Sätzen bezwingen konnte. Doch Frieder war, vielleicht auch angespornt von der damaligen Niederlage, hochmotiviert und konzentriert am Werk. Bei Lennart lief dagegen am Ende des langen Tages nicht mehr viel und er musste sich deutlich in zwei Sätzen geschlagen geben. Nach überwundener Enttäuschung darf am Ende aber auch er sich über einen hervorragenden zweiten Platz freuen!

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